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Andreas Angelidakis: Crash Pad

Andreas Angelidakis, Crash Pad, Installationsansicht, 2014. Courtesy: Andreas Angelidakis und The Breeder, Athen/Monaco. Foto: Uwe Walter

Andreas Angelidakis: Crash Pad

26.1.–3.8.2014, jeweils Sa–So, 14–18 Uhr, Eintritt frei

Eröffnung: Sa, 25.1.2014, 14 Uhr

25.1.2014, 15 Uhr: Andreas Angelidakis im Gespräch mit 

Juan A. Gaitán

Ort: KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin, Vorderhaus

 

Crash Pad von Andreas Angelidakis ist die erste Produktion der 

8. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und wird am 25. Januar 2014 als ein vorausgehendes Statement der 8. Berlin Biennale eröffnet.

 

Mit Crash Pad richtet Angelidakis im Vorderhaus der KW Institute for Contemporary Art eine Rauminstallation mit Bibliothek ein, die die Idee der Salons im 19. Jahrhundert als Ort kultureller und politischer Gespräche aufgreift. Im Raum sind historische und folkloristische Teppiche sowie eine Reihe von Säulen arrangiert. Die Teppiche, die in ländlichen Regionen Griechenlands von Hand gefertigt wurden, weisen eine Ikonografie des Übergangs von osmanischer zu europäischer Tradition auf. Teppiche und Säulen stehen außerdem für zwei gegensätzliche Parteien, die im 19. Jahrhundert die Modernisierung Griechenlands vorangetrieben haben: die europäisch geprägte griechische Diaspora (ausgebildet in Deutschland, Frankreich und England und beeinflusst von der dort entstandenen Idee der Antike) und die bäuerlichen PartisanInnen unter General Theodoros Kolokotronis.

 

Crash Pad spielt zugleich auf den ersten Bankrott des modernen Griechenlands 1893 an, der bald nach der Unabhängigkeit eintrat – im Wesentlichen, weil die europäisierten GriechInnen in der Diaspora versuchten, die PartisanInnen auszuschließen. Die beiden widerstreitenden Gruppen lösten eine Reihe von gescheiterten Regierungen und Wirtschaftskrisen aus, die zur Gründung eines Vorläufers des Internationalen Währungsfonds führten. Dieser wurde von Frankreich, England und Deutschland eingerichtet, um die Schulden Griechenlands zu kontrollieren.

 

Crash Pad bietet Raum für Veranstaltungen, Diskussionen und andere Formen des Austauschs innerhalb der 8. Berlin Biennale, aber auch einen Ort der Reflexion und des Gesprächs für die ankommenden KünstlerInnen: eine wohnliche Ruine und die Dankesgeste eines norwegisch-griechischen Architekten an die deutsche Idee der Antike.

 

Andreas Angelidakis (* 1968 in Athen, Griechenland) ist ein norwegisch-griechischer Künstler und Architekt. Sein Werk umfasst Ausstellungen wie „Group Mountain“ (einschließlich eines kuratorischen Beitrags, The Breeder, Athen, 2013), „PAOLA“ (kuratiert von Andreas Angelidakis, The Breeder, Athen, 2013), „MADEINATHENS“ (13. Biennale für Architektur, griechischer Länderbeitrag, Venedig, 2012), „Domesticated Mountain“ (Gloria Maria Gallery, Mailand, 2012), „Somewhere Else“ (Espace Louis Vuitton, Paris, 2011), „Politics of Art“ (National Museum of Contemporary Art, Athen, 2010), „The Angelo Foundation Headquarters“ (in Zusammenarbeit mit dem Künstler Angelo Plessas, Jeu de Paume, museum espace virtuelle, 2009) und „Blue Wave“ 

(MU Foundation, Eindhoven 2005).

 

Er entwarf Ausstellungsarchitekturen für „System of Objects“ (auch kuratiert von Andreas Angelidakis, DESTE Foundation, Athen, 2013), „Frieze Projects“ (auch verantwortlich für die grafische Gestaltung, London, 2013), 3. Thessaloniki Biennale (Thessaloniki, 2012), „Modelos para Armar“ (MUSAC, León, 2011) und 2. Athen Biennale (Athen, 2009).

 

Anlässlich der Eröffnung der Installation am 25. Januar 2014 findet um 15 Uhr ein öffentliches Gespräch mit Andreas Angelidakis und dem Kurator der 8. Berlin Biennale Juan A. Gaitán statt.

 

Andreas Angelidakis: Crash Pad wird unterstützt von Office for Contemporary Art Norway (OCA) und OUTSET. Greece.


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Crash Pad

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c/o KW Institute for Contemporary Art, Vorderhaus

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